Samsung Galaxy Tab Testbericht

Wir zeigen euch exklusiv was es kann, was es nicht kann und wieso wir es uns kaufen werden. Das (voraussichtlich) im Oktober erscheinende Galaxy Tab von Samsung. Getestet haben wir einen Prototypen. Während der Testphase hatten wir zusätzlich die Möglichkeit auf einem finalen Release herumzuspielen. Leider durften wir bei der finalen Version keine Apps installieren, sondern lediglich ein paar Bilder davon knipsen.

Zum Test. Unser “Hello Kitty” Samsung Galaxy Tab entpuppte sich sehr schnell als echtes Powerbrett. Leistung satt ist das Motto. Und die Grafik kann sofort überzeugen, das Display glänzt durch gestochen scharfe Grafik und satte kontrastreiche Bilder. Samsung hat es geschafft quasi das Galaxy i9000 aufzublasen, dabei das Gewicht aber immer noch unter Kontrolle zu halten. Herausgekommen ist ein Tablet welches dem iPad wirklich das Wasser reichen kann, sich jedoch beim Preis in noch etwas höheren Sphären bewegt.

Multitouch Painting: gleich vorweg: ja, es geht. Ein Facebook Fan von android-schweiz.ch fragte uns an, ob wir dies testen könnten. Hier folgt der Video-Beweis:

Weiter geht es mit den Tests. Wir haben mehrmals Quadrant über das Samsung Galaxy Tab gejagt um damit die Leistung mit anderen Android Geräten zu vergleichen. Und dabei ist erfreuliches zum Vorschein gekommen. Aber schaut selbst.

Alles in allem fühlt sich der neuste Wurf aus dem Hause Samsung mehr als nur gut an. Die Finale Version sieht perfekt aus, fühlt sich klasse in der Hand an und ist zu alledem noch leicht. Überzeugen kann auch das Format. Wo Apples iPad für unser Bedürfnis schon wieder zu gross ist, passt das Galaxy Tab perfekt in die Jeanstasche hinten am Allerwertesten. Und das Tablet passt so genau in diese Tasche, man könnte fast meinen die Abmessungen der Gesässtasche sei ein Kriterium der Samsung Ingenieure gewesen. Auf den Stuhl setzen verboten, sonst knackts…

Das Gerät ist schnell. Sehr schnell. Das Display reagiert sofort auf Usereingaben und lästige Warterei gehört der Vergangenheit an. Einziger Mangelpunkt ist das stark auf Samsung abgeänderte Design der Android Oberfläche. Hier dürfte es ein bisschen mehr von weniger sein, also mehr pures Android und weniger Samsung Knöpfchen und Samsung Widgets.

Der potentielle Zubehörkatalog verspricht auch einige Neuerungen und Marktneuheiten. So wird es ein Dock mit integrierter Tastatur geben, ein Dock mit HDMI Ausgang für das Wohnzimmer und – unser persönlicher Favorit – ein Stylus Pen. Nicht irgend ein Pen, sondern einer ders in sicht hat. Der Pen verbindet sich automatisch mit dem Galaxy Tab und meldet zuverlässig vibrierend, oder gar den Namen vorlesend (auch auf Deutsch), wenn jemand anruft. Egal, ob das Tablet dabei im Rucksack ist, oder im Auto neben einem liegt. Text-to-Speech heisst das Zauberwort. Nebst diversen Cases und Bluetooth Headsets ist der potentielle Zubehörkatalog reich ausgestattet und rundet das Tablet auch bei den notwendigen mini-Gadgets ab. Ein allumfassendes Angebot also.

Ob man bereit ist rund 900.- für ein Tablet auszugeben muss jeder für sich entscheiden. Wir werdens sein. Man dürfte aber davon ausgehen, dass Samsung in naher Zukunft den Tabletfans eine ganzen Serie von Tablets zum Kauf anbieten wird. Dabei werden mit grosser Wahrscheinlichkeit auch die kleineren Budgets bedient werden.

Hier noch ein Paar Bilder vom Test.