lookout

Android und das Thema Sicherheit

Kein App – Store ohne die gleichen Probleme. Apple’s iTunes hatte sie, und auch der Android Market hat sie. App’s, die nicht nur das tun, was der Anwender will.

Nun, sobald es öffentliche Plätze gibt auf denen praktisch jeder und jede ihre eigens gebauten Apps zum Download oder zum Kauf anbieten kann, kommen automatisch auch die Apps, welche etwas mehr tun, als versprochen. Zum Beispiel Informationen zu den Usern sammeln und diese umgehend an ihren Entwickler schicken.

Klar, geübte Android User und auch unsere Community wird nun denken; “wird das nun eine Belehrung?” Keines Wegs! Ich will hier lediglich eine App vorstellen, die bequem und einfach dem Benutzer gewisse Checks abnimmt und vor den schlimmsten Anwendungen warnt. Nebenbei bietet die vorgestellte App noch diverse lässige Zusatzfeatures.

“lookout” [com.lookout, kostenlos] ist ein Sicherheitsscanner der unsichtbar im Hintergrund

lookout hat mein Nexus One gefunden. (ohne GPS)

lookout hat mein Nexus One gefunden. (ohne GPS)

werkelt. Bei der Neuinstallation werden die bestehenden Apps auf sicherheitsrelevante Aspekte geprüft und neu zu installierende ebenso. Weiter bietet lookout diverse, durchaus interessante Features. Damit man lookout benutzen kann, benötigt man einen Account beim Hersteller. Via Weblogin, lässt sich danach das Gerät gewissermassen fernsteuern.

Bei der Installation von lookout ist man aber der Liste der erlaubten Rechte zuerst schockiert und fragt sich, ob man, um Sicherheit zu erhalten, soviel Sicherheit preisgeben will. Diese Entscheidung muss aber jeder für sich selbst fällen.

Hier die ultimative Featurelist:

  • Lokalisieren: wenn du deinen Androiden verloren hast, kannst du die Position feststellen (mit oder ohne GPS). Oder die Freundin überwachen ;-)
  • Alarm auslösen: Und das ist wirklich Heavy. Nach dem Betätigen des “Scream” Knopfes auf der Webseite geht es ein paar Sekunden später sofort und unüberhörbar los. Und echt, es nervt. Bei mir hat nur das Ausschalten meines Nexus One Ruhe gebracht.
  • Backup: auch das ist möglich und die Kontakte, Bilder und vor allem auch die Anruflisten werden beim Anbieter gespeichert. Für micht ist das nicht interessant, weil Google sowieso alles Abspeichert (ausser dem Call-Log).
  • Virenscanner: natürlich prüft lookout dein Android Gerät auf aktuelle Sicherheitsrisiken.

Speichertechnisch ist lookout relativ genügsam. Nach dem Start des Nexus One und etwa 15 Minütigem Betrieb pendelte sich lookout bei 4.5 – 5 MB 11 MB ein.

Wer sich für lookout entscheidet, sollte auf der Webseite die Einstellungen zu Themen wie “Newsletter”, etc. vornehmen, da man ansonsten (wahrscheinlich) mit Werbung vom Hersteller zugebombt wird.

lookout Übersicht

  • Tomster

    Besteht die Möglichkeit die App von der SD laufen zu lassen?

    • 2lounge

      leider nein.

  • bachi

    Brauchen wir denn nun wirklich schon Virenscanner. Beim Wechsel auf Linux hab ich dieses Übel aus der Windowswelt weit hinter mir gelassen.

    Und bei einem Linux-basierenden Handy hoffe ich, das auch weiterhin machen zu können. In der Annahme, dass Lookout nicht schneller im Entdecken von Malware ist, als Google Market (die letzte Malware App haben sie innert Stunden entfernt). Die anderen Features sind aber auch so recht cool :-)

  • http://2lounge.ch kim88

    Auch unter einem Linux System amcht einen Virenscanner sinn. Jedenfalls wenn man Dateien mit einem Windows Rechner tauscht. Oder einen File Server betreibt.

    Ausserdem installierst du unter Linux in der Regel nur Software die vom Distributor bereitgestellt wird, bei Google kommt zwar das meiste auch aus dem Market nur existiert dort nur sehr dürftige bis keine Kontrolle über die Apps. Daher macht wohl ein Virenscanner sinn.

    Allerdings der gesunde Menschenverstand bei den Berechtigungen der Apps immer noch das wichtigste ist.

    • tom

      Allerdings der gesunde Menschenverstand bei den Berechtigungen der Apps immer noch das wichtigste ist

      wie wahr, wie wahr ;-)