Testbericht: Acer Iconia Tab A500

Das Acer Iconia Tab A500 ist eins der neuen Android 3.0 Tablets mit dem Tegra 2 Chipsatz.
Ich habe es gekauft, und werde es für euch jetzt genau unter die Lupe nehmen.

Gekauft habe ich es bei Digitec für 595.- Franken. Im Packet beinhaltet ist neben dem Tablet ein Ladegerät, ein USB- Kabel und ein Bildschirmputzlappen. Dazu kommen einige Anleitungen, welche ich natürlich nicht anschaue, sondern mich gleich aufs Tablet stürze:

Hardware:

Das Gehäuse ist aus Aluminium (also Grau), auf der Hinterseite befindet sich in der Mitte das Acer Logo, oben rechts eine 5MP Kamera mit Blitz und unten rechts und links die Dolby Mobile Lautsprecher.Die Vorderseite mit dem Bildschirm ist mit einem Schwarzen Rahmen versehen. Auf der linken Seite des Rahmens ist die 2MP Frontkamera. Auf der oberen Kante ist ein Lautstärkeschalter und eine Klappe, die den Micro SD Einschub verdeckt. Dazwischen ist ein Schalter, mit dem man die Bildschirm Rotation blockieren kann. Auf der linken Kante ist der Einschaltknopf, eine 3.5mm Kopfhörerbuchse und ein Mini HDMI Anschluss. Auf der rechten Kante ist oben der Ladegerätanschluss (nicht Mikro USB),  auf der unteren Seite ein Mikro USB sowie ein normaler USB Anschluss. Daneben ist ein ganz kleines Loch um den verborgenen Reset-Schalter zu drücken. Auf der unteren Kante ist ein eigener Anschluss von Acer, um ein Dock anzuschliessen.

Mein erstes Erstaunen: Der Einschaltknopf muss recht lang gedrückt werden.
Danach erscheint kurz das Acer Logo und dann der Android Lade Screen.
Ist es gestartet, kommt gleich die Ersteinrichtung.

Touchscreen:

Der Touch Screen reagiert sehr gut, man kann alles mit Leichtigkeit bedienen. Das Schreiben mit der Touch Tastatur ist sehr angenehm; dank dem grossen Display kann man sogar mit dem 10-Finger System schreiben. Sollte man mit der Bildschirmtastatur doch nicht zu recht kommen, hat man immer noch die Möglichkeit eine USB Tastatur anzuschliessen.
Der Bildschirm selbst ist sehr gut gelungen. Was Kritiker mit “Verblasste Farben” auszusetzen haben, kann ich bisher nicht nachvollziehen. Die automatische Helligkeits – Regelung funktioniert auch einwandfrei. Einziger Minuspunkt, ist der Umstand, dass das Display extrem spiegelt, sodass man bei direktem Sonnenkontakt fast nichts mehr sieht.

 

 

 

System:

Für einen Android 2.3 User sticht das neue Design von Honeycomb gleich ins Auge. Google hat einen guten Job gemacht und eine prächtige neue Oberfläche dargelegt. Beim ersten Starten sind auf der unteren Seite des Homescreens Links zum Media Center von Acer. Darin gibt es die Katgorien Game Zone, Multimedia, Social und e-Reading, indie man die Apps einteilen kann. Somit hatt man einiges mehr Übersicht und findet alles ganz Schnell.

Es sind bereits einige Apps, unter anderem auch Games, vorinstalliert. Das Gaming mit dem Tegra 2 Chip ist schon fast Konsolen-Reif, vorinstallierte High Definition Games sind Need for Speed Shift, Hero of Sparta und Let’s Golf. Um Musik abzuspielen sind auch einige Apps installiert, jedoch konnte mich keine wirklich überzeugen. Zum Teil ist die Bedienung zu umständlich oder die App reagiert schlecht. Ein Google Standartplayer (zum Beispiel Google IO player) fehlt, kann aber via Market nachinstalliert werden.

Ein Datei Explorer ist leider keiner vorhanden. Lediglich auf den Ordner Downloads kann man zugreifen. Wer dennoch eine Möglichkeit braucht die Files zu durchstöbern, kann vom Market eine App wie “Explorer” oder “ES File Explorer” installieren. Über USB können externe Festplatten oder USB Sticks angeschlossen werden (EXT Formatiert). Dies ist wiederum Ideal um Filme zu schauen. Im Test war es mir nur möglich, MP4 Dateien öffnen. Bei AVI Files mit Codecs wie xvid, divx und H.264 streikte das Tablet.

Kamera:

Ich selbst war immer davon überzeugt das ein Tablet eigentlich auf der Hinterseite keine Kamera braucht. Dennoch macht es trozdem Spass mit einem Überdimensionalen Fotoaparat Bilder zu schiessen. Dank dem Blitz ist es sogar im Dunkeln noch möglich. Die Front Cam hat lediglich 2MP, doch für Video Chat reicht das.

Internet:

MIt dem WLan verbinden und schon gehts los. Der Browser erinnert stark an Firefox 4 oder Crome. Die geöffneten Tabs werden oben am Rand aufgelistet und können somit schnell gewechselt werden. Das Laden der Internetseiten geht sehr schnell, und auch mit Flashinhalten und Verschidenen Frames beginnt es beim Scrollen nicht  zu stocken. Der Browser hat leider die Eigenschafft immer die Mobile Ansicht einer Seite laden zu wollen (z.B. m.facebook.com anstatt facebook.com). Ob man das deaktivieren kann habe ich noch nicht gesehen. Man kann das jedoch umgehen indem man explizit noch einmal die Original Adresse eingibt.

Performance:

Das System lauft sehr flüssig und ich habe in den bisherigen 8 Stunden Test noch keinen Absturz oder Force Close gehabt. Nur als ich mehrere Apps gleichtzeitig aus dem Market geladen habe, gleichzeitig per USB Musikfiles auf den internen Speicher ladete und während dem noch im Internet surfte kam es zu ein paar kurzen Stockern. Ansonst wie gesagt: sehr flüssig. Der Akku hat nach dem ersten Mal Laden und intensiver Nutzung rund 5 Stunden gehalten. Vor allem bei HD Games geht der Akku einiges schneller runter als im Normalbetrieb.
Die Sound Qualität ist überraschend gut, von Mobile Boxen hätte ich das nicht erwartet.

 

Fazit:

Das Acer Iconia Tab A500 ist ein sehr schön verarbeitetes Tablet, das sich gut Blicken lassen kann. 1-2 Sachen könnte man daran noch verbessern. Dennoch finde ich es sehr gelungen und Hardwaremässig sehr Stark. Nach langem ist es die erste preisgünstige Alternative zu Apples iPad.

Zum Forum Beitrag

  • Pingback: Testbericht: Acer Iconia Tab A500

  • http://twitter.com/ojoggi @ojoggi

    Testet ihr auch noch das Asus EeePad Transformer? Wäre toll!

    • tom

      Jup, wir haben ein Sample bei Asus bestellt. Sobald es da ist, folgt der Bericht.

      Grüsse, tom

  • Mike

    Hallole und vielen Dank für Deinen Bericht! Ich bin selbst A500-Benutzer und sehr Zufrieden mit dem Gerät. Als kleiner zur Mobile-Ansicht: Gib im Browser als URL mal 'about:debug' ein (ohne Anführungszeichen). Zunächst scheint nichts zu passieren, wenn Du dann aber ins Einstellungsmenü gehst, Kannst Du unter 'Debug' den UAString auf 'Desktop' umstellen. Nicht alle, aber viele Webseiten öffnen sich dann in der Vollansicht!
    Gruss, Mike

  • http://www.melectronics.ch Hedjran Mussa

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