Samsung Galaxy Nexus / Ice Cream Sandwich Spezifikationen live von der Samsung unpacked: Google episode.

Liebe Android Schweiz Leser. Wir berichteten hier am Mittwoch, 19. Oktober 2011 zwischen 04:00 und 05:00 live über den Samsung unpacked Event aus Hong Kong. Nun präsentieren wir euch hier die wichtigsten Facts zum neuen Android Experience Phone genannt Samsung Galaxy Nexus und dem darauf installierten Android Ice Cream Sandwich. Die Auflistung der Features ist natürlich nicht abschliessend, aber alle wichtigen Neuerungen sind enthalten.

Die technischen Angaben zum Samsung Galaxy Nexus sind atemberauben:

Display:

  • 4.65 Zoll Display
  • 1280 x x720 Pixel Auflösung
  • 0.01ms Display Reaktionszeit
  • HD Super Amoled

Abmessungen:

  • 8.94 mm dünn
  • 4.29 mm Rahmen
  • Galaxy Nexus Gewicht: 135 Gramm

Hardware:

  • 1.2 GHz Dualcore Prozessor
  • 1 GB RAM
  • Erstes Handy ohne Hardwarebuttons auf der unteren Displayseite
  • Barometer
  • 5 MP Kamera
  • Zero Shutter – Lag ermöglicht extrem schnelle Kameraaufnahmen

Verkausstart Galaxy Nexus Schweiz November 2011.

Bei uns im Samsung Galaxy Nexus Forum findest du eine Sammlung von Videos und Bilder zum Galaxy Nexus.

Ice Cream Sandwich die Highlights und neuen Funktionen

  • Neue, besser lesbare Schriftart genannt “Roboto” welche extrem gut lesbar ist auf Geräten mit hoher Auflösung und dadurch die Informationen noch besser dargestellt werden können.
  • Virtuelle Buttons drehen mit dem Gerät mit, zum Beispiel beim Video schauen verschwinden sie dann aber automatisch.
  • Der neue und total flexible Homescreen von IceCream Sandwich ist eine sehr fulminante Änderung. Jedes Widget lässt sich frei in der Grösse definieren, damit es perfekt auf den persönlichen Bedarf passt. Auch sind scrollbare Widgets wie von Honeycomb bereits bekannt möglich. Somit ist man nicht nur auf in der grösse fixe Knöpfe beschränkt (iPhone), sondern kann seinen Homescreen so zusammenstellen wir man gerade Lust dazu hat.
  • Am unteren Rand des Screens befindet sich eine Favoritenleiste in die sich Apps und diverse andere Funktionen verfrachten lassen um schnell darauf zugreifen zu können.
  • Offene Applikationen werden in Ice Cream Sandwich ähnlich wie bei Honeycomb dargestellt, können die Apps jedoch mit einem einzigen Fingerwischen selektiv beendet werden.
  • Ice Cream Sandwich ermöglicht es das erste mal für Android ohne root und ohne zusätzliche Software Screenshots zu machen via Powerdown & Volume Down Buttons. Die Screenshots werden automatisch auf dem Gerät gespeichert.
  • Verbessertes Copy Paste. Neu können im Kontext ganze Wörter “gepackt” werden, und innerhalb des Textes verschoben werden.
  • Ice Cream Sandwich beherrscht neu Face recognition – Gesichtserkennung – um das Handy zu entsperren. Somit entfallen lästige PIN Codes und es genügt, das Gerät vor sein Gesicht zu halten.
  • Browser Client Auswahl: wenn eine Webseite die mobile Version liefert, ermöglicht Ice Cream Sandwich mit einem einfachen Menu die Auswahl, ob man die normale Webseite anzeigen lassen will oder auf der mobilen Version weitersurfen möchte.
  • Neues Gmail. Unten befindet sich eine Action Bar, welche sich immer entsprechend der aktuellen Funktion mit Schnelltasten ausstattet. Somit hat man die wichtigsten Funktionen immer griffbereit und dies abhängig davon ob man eine Mail list, eine schreibt oder seine Mails durchstöbert.
  • Gmail kann neu offline durchsucht werden – unabhängig von der Internetverbindung. Die in Ice Cream Sandwich verbaute Offline Gmail Suche ermöglicht das Durchsuchen der letzten 30 Tage (Standardmässig) in gewohnt schneller Google Manier. Der Zeitrahmen lässt sich im Übrigen frei definieren.
  • Android Kalender: die Kalenderansicht lässt sich “Zoomen”. Man kann mit einer Zweifingergeste bequem in den Tag oder in die Woche oder den Monat hineinzoomen oder herauszoomen. Dabei vergrössert sich der Blick auf den Tag oder die Woche fliessend, als ob man in ein Bild hereinzoomen würde.
  • Auch neu in Ice Cream Sandwich ist der integrierte Dataenzähler mit schöner Grafik und integriertem Warnmechanismus. Der Rechnungszeitraum vom Provider kann definiert werden und man sieht welche Apps in diesem Zeitraum wieviel Traffic im Mobilnetz verursacht haben.
  • Aus dem Lockscreen heraus startet man die Kamera mit einem Fingerwischen. Die Kamera startet in nur 0.5 Sekunden. Das Bild ist danach mit einem Fingertippen sofort geschossen. Will man mehrere Aufnahmen kurz nacheinander schiessen, sind diese innerhalb kürzester Zeit gemacht in dem man einfach je nach Bedarf auf den virtuellen Auslösebereich auf dem Display tippt – ohne Lag.
  • Ice Cream Sandwich beherrscht in der Kamerafunktion Gesichtserkennung und fokusiert automatisch auf Gesichter, wenn diese im Kamerabereich sind.
  • Eine einfache Bildeditierungsfunktion für Kameraufnahmen wurde in Android Ice Cream Sandwich integriert. Winkel, Zuschnitt, Grösse, etc. können intuitiv und einfach bearbeitet werden. Geänderte Bilder werden als Kopie gespeichert und man kann immer auf das Original zurückgehen.
  • Panoramaaufnahmen (Zusammengesetzte Bilder einer Landschaft) sind mit Ice Cream Sandwich schnell, einfach und mit überraschend hoher Qualität möglich. Dabei muss das Gerät im Panorame Modus einfach durch die Landschaft “geschwenkt” werden. Ice Cream Sandwich errechnet dann das optimale Panorama Bild.
  • Zeitrafferaufnahmen genannt “Time Labs” sind direkt mit Android möglich und sehen echt cool aus. Dabei schiesst das Gerät in einem bestimmten Abstand automatisch hunderte, tausende Bilder und setzt diese in ein Video mit fliessenden Übergängen zusammen.
  • “Kontakte” ist neu die “People App” (Engl.) welche die Kontakte aus live Informationen von verschiedenen Diensten zusammenstellt. So entnimmt die People App automatisch Informationen zu einer Person aus Goolge +, Twitter, etc. und stellt diese zusammengeführt dar. Dies ergibt eine einfache Ansicht der verschiedenen Kontaktmöglichkeiten pro Person.
  • Die vom iPhone schon länger her bekannte “Visual Voicemail” – also Videonachrichten anstelle der “altmodischen” Sprachmailbox – wurde nun auch in Android integriert. Als weiteres Feature gegenüber dem Produkt aus dem Hause Apple, kann man bei Android die Abspielgeschwindigkeit der Message bestimmen. So versteht man auch noch den schnellsten Sprecher.
  • Google baut bei Android Ice Cream Sandwich erste brauchbare NFC Anwendung ein. “Android Beam” ermöglicht es, praktisch jede Art von Inhalten zwischen zwei Geräten zu teilen. Beispiel: eine geöffnete Webseite auf Gerät A. Der Android User mit Gerät B möchte die selbe Webseite anschauen. Lösung? Android Beam: Gerät A wird mit der Rückseite kurz an Gerät B gehalten und sofort ist die Website auch auf Gerät B geöffnet. Das gleiche zum Beispiel für Google Maps Ansichten, Youtube Videos etc. Wer ein Game offen hat, welches das zweite Gerät nicht installiert hat und man hält die Devices zusammen, wird automatisch der Market mit dem richtigen Game aufgemacht.
  • Pingback: Ice Cream Sandwich eingetroffen

  • Thomas

    Danke für den sehr informativen Bericht. Bis anhin war ich ein treuer Nokia-User, da ich mit diesen Geräten nie Probleme hatte und trotzdem immer alles dabei was ich brauchte. Aktuell bin ich mit einem N900 unterwegs, nachdem Nokia nun aber offiziell verkündet hat, dass es keine Meego-Version (welche immer wieder versprochen wurde) für's N900 geben wird und meine 1000 IPhone-Freunde mir gehörig auf den Sack gehen mit ihrem Gerät liebäugle ich freudestrahlend mit einem Android-Phone der nächsten Generation. Nun wird wohl der Preis noch meinen Kauf-Zeitpunkt bestimmen, allerdings könnte es (falls lieferbar) ein hübsches Weihnachtsgeschenk für mich werden ;)

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  • AmunRe

    Ausgewogener und recht objektiver Bericht. Ich habe das SGN seit Freitag 24.2.12 und bin sehr zufrieden. Preis/Leistung, Leistung, Features, Handling… alles TOP! Auch "Icecream Sandwicht" überzeugt mich (als Informatiker) durchaus. Sehr ausgeklügeltes und offenes System. Properität ist im Gegensatz zu iPhone ein Fremdwort. Das Gerät ist absolut zu empfehlen. Kompliment an die Ingenieure.