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Motorola RAZR i: Hands-On

Als allererstes möchte ich mich bei Motorola Deutschland für das Testgerät bedanken. Das Gerät kam in der Originalverpackung an und ich freute mich schon darauf, es endlich auszupacken. Ich warte bereits auf einen Schweizer Release, leider gibt es aber noch keinen Termin. Nachdem ich die Verpackung geöffnet habe, kommt bereits das RAZR i zum Vorschein. Des Weiteren sind folgende Sachen in der Verpackung dabei:

Lade- bzw. Datenkabel, Netzstecker, Kopfhörer, Einschubhilfe für SIM- und MicroSD-Karte, Bedienungsanleitung, Broschüre zu Produktsicherheit

Bevor ich euch von meinen Erfahrungen während des kurzen (1.5 Tage) Tests mitteile, möchte ich zuerst auf die Spezifikationen eingehen.

- 10,92cm (4.3″) Super AMOLED Advanced Touchscreen (960×540)
- Intel Atom Z2480 Prozessor, bis zu 2.00GHz (Burst-Mode)
- 1024 MB Arbeitsspeicher
- 8 GB interner Speicher (erweiterbar via microSD)
- Wireless LAN 802.11 a/b/g/n
- Bluetooth 2.1 + EDR, DLNA & NFC, eCompass, aGPS
- GPRS|UMTS|HSDPA
- 8.0 Megapixel Autofokuskamera und VGA-Frontkamera
- Messaging: SMS, MMS, EMS, E-Mail
- Kevlar-verstärkte Rückseite, wasser- und schmutzabweisende Nano-Beschichtung
- 2000mAh Akku, bis zu 20 Std. Laufzeit, anwendungsabhängig
- Gewicht: ca. 126 g
- Maße: 122,5 x 60,9 x 8,3 mm

Erster Eindruck, Aussehen, Anschlüsse und Knöpfe

Bereits nach der Präsentation des RAZR i war ich von dem Design angetan. Mir haben die Produktbilder sehr gut gefallen und das Design ist einzigartig und richtig schick :) Frank hat bereits im September über das Motorola RAZR i berichtet. In seinem Bericht findet ihr viele Details, auf welche ich hier nicht mehr eingehen möchte. Ich möchte in diesem Beitrag nur meine Erfahrung mit dem Gerät teilen.

Auf der Vorderseite findet man die Frontkamera, ein Mikrofon sowie die Hörmuschel, welche von einem “Motorola”-Schriftzug bedeckt ist. Das Gerät verfügt über keine Buttons auf der Vorderseite, die Home, Zurück und letzte Anwendung-Taste sind On-Screen-Buttons, welche mit Einschalten des Displays sichtbar werden.

Auf der linken Seite befinden sich der Micro-SIM-Karten Slot, MicroSD-Slot und der Micro USB Anschluss. Oben findet man den 3.5 mm Klinkenanschluss. Auf der rechten Seite ist der Ein-/Ausschalter, Lauter/Leiser-Tasten sowie eine Taste für die Kamera.

    

Die Rückseite aus Kevlar sieht richtig gut aus:

Im Vergleich zu meinen HTC One X ist das Gerät sehr handlich und mir persönlich gefällt die Grösse super. Durch das “randlose” Design, sprich den Display bis an die Seitenränder, finde ich sehr schön und so wird das Gerät nicht unnötig grösser.

User Interface, Homescreens, Menü

  

Bereits beim Starten des Handys sieht man, dass hier Motorola die Oberfläche angepasst hat. In der oberen rechten Ecke des Lockscreens kann man zwischen den einzelnen Soundprofilen wechseln. Der Schnellstart von drei Apps ist auch möglich. Die Anpassung seitens Motorola hält sich aber in Grenzen, was meiner Meinung nach sehr gut ist…

Man kann sich bis zu 7 Homescreens einrichten, welche man durch navigieren nach rechts erreicht. Ein cooles Feature ist, dass man Vorlagen für Homescreens auswählen kann. So kann man im Handumdrehen eine Seite für Medien (Musik Widget, Play Music, Galerie, Youtube und Play Books) erstellen. Weitere Vorlagen sind “Mobiles Büro” (Widget für Browserbookmarks, Quickoffice, Email, Kalender und Smart Action) und “Unterwegs” (Fahrzeugmodus, Maps, Navigation und Local).

Die Icons der Apps und in den Einstellungen wurden von Motorola angepasst. Die Icons gefallen mir persönlich nicht so gut. Aber das ist sicher Geschmacksache.

Was mir persönlich sehr gut gefällt ist, dass man durch wischen auf die linke Seite in die Quick Settings kommt. (Siehe Bild unten)

 

Fazit nach dem Kurztest

Ich war bereits beim Release des RAZR i sehr fasziniert von dem Gerät. Dieser erste gute Eindruck wurde durch das Testen des RAZR i verstärkt. Das Gerät ist sehr toll, sieht gut aus, läuft flüssig und ist zudem noch sehr handlich. Die Kamera ist leider nicht so gut. Die Kamera von meinem HTC One X macht da die besseren Fotos. Da ich aber relativ wenig Fotos mache, ist dieser Punkt für mich eher zweitrangig.

 

Was haltet ihr von dem Motorola RAZR i oder generell von Intel-Prozessoren in Smartphones?

  • tom

    Danke für den Testbericht! Ich finde es immer noch schade, das Motorola hier in der Schweiz kaum, oder nur via Umwegen zu kaufen ist.

  • peter hechenberger

    wie kann man dieses überhaupt kaufen finde es nirgends