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Erlebe die Galaxy Camera Teil 4 – Fazit und Ausblick!

Im vierten und letzten Teil unserer Serie zur Galaxy Camera werde ich zum einen ein Fazit ziehen und versuchen einen Blick in die Zukunft zu werfen. Zuerst möchte ich euch aber zum letzten mal an unser Gewinnspiel erinnern, bei dem ihr eine Galaxy Camera gewinnen könnt. Postet dazu eure Bilder zum Thema ANDROID auf Twitter, Google+ oder an unsere Facebook Pinwand. Achtet aber unbedingt darauf, dass ihr den hashtag #WINGALAXYCAM verwendet, da wir sonst eure Bilder nicht dem Gewinnspiel zuordnen können. Die Abgabefrist eurer Einsendungen endet am Mittwoch, den 27.02. um 24.00 Uhr. Ihr habt also noch 2 Tage Zeit um uns eure fotografischen Kreationen zu schicken.

Nachdem ich nun ca. 3 Wochen Zeit hatte die Galaxy Camera von Samsung ausgiebig zu testen kann mein Fazit dennoch nur eine Momentaufnahme der gewonnenen Eindrücke beschreiben. Die Möglichkeiten, die sich dem User bei der Galaxy Camera im Zusammenspiel mit Android bieten sind bei weitem vielfältiger als ich es in meinen Berichten darstellen konnte.

Mit der Idee eine digitale Systemkamera auf Basis von Android als System zu kreieren hat Samsung die Tür zu einer neuen Geräteklasse weit aufgestoßen. Das Gros der heute verfügbaren Digitalkameras beeindruckt zwar mit einer immer besseren technischen Ausstattung rund um die Fotoaufnahme, aber ein Problem blieb bisher meist ungelöst. Zur Weitergabe und Bearbeitung der digitalen Aufnahmen mussten die Bilder erst umständlich auf ein Sekundärsystem z.B. einen PC übertragen werden.

All dies vereint die Galaxy Camera nun in einem System. Neben ihren herausragenden Eigenschaften bei der Bildgestaltung hat Samsung sein Hauptaugenmerk auf die unmittelbare Bearbeitung und Weitergabe sprich Sharen der Bilder gelegt. Dabei dient das mit 1280 x 720 Pixeln hochauflösende 4,8 Zoll Touchscreen Display nicht nur als Schaltzentrale bei der Fotoaufnahme, sondern erlaubt gerade bei der Nachbearbeitung und Weitergabe der Bilder ein komfortables Arbeiten direkt auf dem Gerät. Meine anfänglichen Bedenken bezüglich der Akkulaufzeit bei permanentem Display-ON haben sich nicht bestätigt. Mit weit über 300 Aufnahmen plus Laufzeiten von mehr als einem Tag bietet die Galaxy Camera genügend Spielraum für ausschweifende Foto-Sessions.

Beim Vergleich mit Smartphones ähnlicher Grösse fällt einem sofort das deutlich höhere Gewicht der Galaxy Camera auf. Allerdings wirkt sich das Gewicht gerade beim Fotografieren mit hoher Brennweite äusserst positiv aus, denn die Kamera liegt dadurch viel ruhiger in der Hand. Auch zur Verwendung im reinen Androidmodus haben sich die Designer bei Samsung sinnvolle Gedanken gemacht. So ruht die Camera bei der Tischablage auf dem großen 21-Fach Zoom Objektiv und liegt ebenso angenehm in der Hand.

Einen absoluten Mehrwert bietet die Galaxy Camera aber durch ihre Kombination mit Android als System, das aus der Kamera bei Bedarf ein Bild- und Videoschnitt-Tool, eine Kommunikationsmaschine, ein Navigationsgerät, ein Gamecenter oder einen MP3-Player macht. Die Möglichkeiten sind unbeschreiblich vielfältig und enden letztendlich im Nutzen der 700000 Apps aus dem Google Play-Store. Somit kommen ambitionierte Hobbyfotografen mit einem Hang zum kreativen Feintuning ihrer Fotoaufnahmen sowie ausgeprägte Android Enthusiasten gleichermaßen auf ihre Kosten. Man könnte fast sagen mit einer Galaxy Camera hat man das sprichwörtliche Schweizer Taschenmesser in der Hand!

Blick in die Zukunft

Für die Zukunft hat Samsung schon ein Wifi-Only Modell in Planung, dass natürlich aufgrund des fehlenden 3G/UMTS Moduls deutlich billiger werden wird. Aber auch wer es noch um einiges schneller mag wird von Samsung mit einem passenden Modell versorgt. Denn zumindest in den USA ist jetzt eine LTE Version mit der Bezeichnung EK-GC 120 aufgetaucht, die den Datenturbo an Bord haben wird.

Weiter ist davon auszugehen, dass Samsung seinen Galaxy Camera Modellen mittels regelmäßiger Firmware-Updates immer wieder neue Features und Funktionen spendieren wird. Der Hersteller garantiert so allen Besitzern eine längerfristige Aktualität gegenüber herkömmlichen Digitalkameras.

Wünschenswert wäre natürlich auch eine Variante, die über ein Bajonett zum Anschluss von Wechselobjektiven verfügt. Als Idee dahinter stelle ich mir einen genormten Objektiv-Anschluss vor. Samsung hätte so die Möglichkeit eine ganze Zubehörkette rund um die Galaxy Camera aufzubauen. Denkbar wäre auch, dass man Lizenzen an externe Hersteller zum Bau von Fremdobjektiven vergibt und sich Samsung weiter nur auf die Fortentwicklung der Galaxy Camera konzentriert.

Ob Samsung seine zukünftigen Galaxy Camera Modelle auch noch mit einem Telefoniemodul ausstatten wird bleibt abzuwarten. Letztendlich könnte der Hersteller, aber genau wie bei seinen Smartphones und Tablets eine ganze Galaxy Camera Familie mit unterschiedlichen Display- und Gehäusegrößen auf den Markt bringen!