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Vorinstallierte Apps: Südkorea geht den richtigen Weg

Eine neue Richtlinie in Südkorea soll es dem Smartphonebenutzer erlauben, vorinstallierte Apps zu deinstallieren. Das heisst die Hersteller müssen ihre Software so anpassen, dass solche Apps entfernt werden können.

Wer kennt dieses Problem nicht: Ihr kauft ein neues Gerät und freut euch auf den ersten Start. Ist man auf dem Homescreen angelangt, geht man zuerst einmal ins Menü und sieht dort bereits, dass viele Apps vorinstalliert sind. Eigentlich keine schlechte Idee. So kann man sich die Zeit sparen, um sich diese Apps herunterzuladen (falls man diese Apps verwenden möchte). Doch ich nutze eigentlich keine vorinstallierte App und wenn ich diese in den Einstellungen entfernen möchte, geht das nicht. Es gibt zwar die Möglichkeit, eine App zu deaktivieren, doch der Speicher bleibt dann immer noch belegt.

In Südkorea aber gibt es neu festgelegte Richtlinien für die Hersteller und Provider, die ihre eigenen Apps nicht mehr fest im System verankern dürfen. Diese Apps müssen für den Nutzer entfernbar sein, so die neue Richtlinie für die Industrie, die ab April in Kraft tritt.

Eine solche Richtlinie wünsche ich mir auch für den Rest der Welt, vor allem für die Schweiz :) So könnte man den frei gewordenen Speicher sinnvoller nutzen und seine eigenen Apps herunterladen.

Bei meinem HTC One X gibt es z.B. folgende Apps, welche ich nie brauche:

  • 7digital
  • Aktien
  • Best Deals
  • Car
  • Ea Games
  • Facebook
  • FM-Radio
  • Instagram
  • LinkedIn
  • Musik
  • News & Wetter
  • Notizen
  • Watch
  • etc.

Meistens gibt es einfach eine bessere Alternative zu den vorinstallierten Apps.

Was haltet ihr von dieser Richtlinie? Wünscht ihr euch sowas für die Schweiz?

 

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Quelle:
Smartdroid

 

 

  • eric

    am meisten stören mich vorinstallierte Social Network Apps. Kaufe unter anderem darum nur noch Nexus Geräte. Wobei bei Motorola ist es auch ganz ok mit den vorinstallierten Apps und hat auch noch nützliche darunter wie z.B. Motorola Migrieren.

  • http://blog.markus-mail.com/ Markus Ritzmann

    Würde ich auch in der Schweiz sehr begrüssen.